Mit Milliarden-Investitionen ist China zum unverzichtbaren Partner der EU-Wirtschaft geworden. Europäische Firmen-Bosse schätzen den riesigen Absatzmarkt. Investigate Europe hat monatelang recherchiert, welchen Preis die neue Abhängigkeit hat und welche Rolle der Handelskrieg zwischen den USA und China spielt.
August 2019
Mit Milliarden-Investitionen ist China zum unverzichtbaren Partner der EU-Wirtschaft geworden. Europäische Firmen-Bosse schätzen den riesigen Absatzmarkt. Investigate Europe hat monatelang recherchiert, welchen Preis die neue Abhängigkeit hat und welche Rolle der Handelskrieg zwischen den USA und China spielt.
China weiß um die Uneinigkeit innerhalb Europas und nutzt europäische Investitionslücken besonders in Regionen und Ländern in wirthschaftlicher Not. Die ausländischen Direktinvestitionen (ADI) Chinas in der Europäischen Union sind in nur acht Jahren um fast das 50-fache gestiegen.
Aber ist die chinesische Investitionsoffensive tatsächlich eine Gefahr für Europas Prosperität? Birgt die wirtschaftliche Verflechtung das Risiko, mit dem autoritären Regime in Peking gemeinsame Sache zu machen? Diesen Fragen ist das Team von Investigate Europe nachgegangen, IE-Reporter waren von Portugal bis an den nordischen Rand des norwegischen Kirkenes unterwegs und stieß auf überraschende Antworten.
China hat Norwegen im Visier als ersten europäischen Anlaufhafen auf der "polaren Seidenstraße"
Was kommt heraus, wenn man einen eifrigen Bürgermeister, einen Schifffahrtspionier, eine schmelzende Arktis, Chinas Interessen und das drittgrößte Containerunternehmen der Welt zusammenbringt? Pläne für ein "arktisches Rotterdam" in Kirkenes, Nordnorwegen. IE-Mitglied Ingeborg Eliassen ist in den Norden gereist, um mehr zu erfahren. Lesen Sie ihren Artikel: China hat Norwegen im Visier als ersten europäischen Anlaufhafen auf der "polaren Seidenstraße" Lesen Sie mehr in den Veröffentlichungen unten.
Sagen Sie nichts!
Ein Teil unserer Recherche zu chinesischen Investoren in Europa befasste sich damit, wie China Kritiker seiner Menschenrechtsverletzungen (die als "innere Angelegenheiten" bezeichnet werden) durch wirtschaftlichen und politischen Druck zum Schweigen bringt - sogar in Europa. IE-Mitglied Nico Schmidt hat dokumentiert, wie Politiker unangenehme Besuche bekommen, Minderheiten ausspioniert werden und CEOs globaler Unternehmen sich dem Druck beugen müssen. Lesen Sie seinen Artikel: Sagen Sie nichts!