Wie Corona-Verschwörungstheorien von tatsächlichen 5-G-Problemen ablenken

Alexia Barakou
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Mitte Januar als sich Sars-CoV-2 seinen unsichtbaren Weg durch China bahnte, entstand ein zweites Virus, dass sich in den sozialen Netzwerken vebreitete. Es begann mit einer Mutmaßung. Ein Nutzer twitterte, die neue Funkfrequenz 5G könne der Grund für das neue Corona-Virus sein. In Wuhan, dort wo Sars-CoV-2 wohl seinen Ursprung nahmen, funkten Anfang dieses Jahres 5.000 5-G-Basisstationen. Im Laufe der nächsten Monate sollen 45.000 weitere Stationen errichtet werden. Ist Covid-19 also eine 5-G-Krankheit?

Wie wenig Funkfrequenzen und Lungenkrankheit verbindet, könnte ein Blick in jene Länder klären, in denen bisher keine 5-G-Masten errichtet worden sind. So haben in Portugal die Behörden noch nicht einmal damit begonnen, die 5-G-Lizenzen zu versteigern. Bis die neue Mobilfunkfrequenz in dem Land genutzt wird, dürften noch viele Monate vergehen und dennoch starben bis Mitte Juni laut portugiesischen Gesundheitsministerium in dem Land mehr als 1.500 Menschen an Covid-19.

Brennende Sendemasten

Dennoch verbreiteten Menschen überall auf der Welt die 5-G-Theorie. Sie posteten sie in Facebook-Gruppen, teilten sie mit Freunden auf WhatsApp oder drehten Videos, die sie auf YouTube luden. Wie Sars-CoV-2 begann auch dieser Virus zu mutieren, doch im Kern besagt die Theorie stets das Gleiche: die neuen Frequenzen verursachen Covid-19 oder schwächen zumindest des Immunsystem so sehr, dass die Lungenkrankheit sich überhaupt erst verbreiten könnte.

Aus der Theorie wurde Angst und aus Angst wurde Wut, die Menschen auf die Straßen trieb – zuerst in Großbritannien. Dort habe es seit Ende März die Ausgangssperren begannen etwa 90 Angriffe auf Mobilfunkmasten gegeben, berichtet Sky News. Menschen griffen Mitarbeiter der Telekommunikationsfirmen an. Auch in Irland, den Niederlanden oder auf Zypern zerstörten Menschen Funktürme.

Investigate Europe hat in der Vergangenheit ausführlich zu den Risiken der 5-G-Technologie recherchiert. Damals sprachen wir auch mit Wissenschaftlern, die vor möglichen Gefahren für Menschen warnten, die sich hochfrequenten elektromagnetischen Feldern aussetzen. Doch die selben Wissenschaftler weisen nun jede Behauptung zurück, dass es eine Verbindung zwischen der 5-G-Technologie und dem neuen Corona-Virus gebe.

Die Forschungsdirektorin des italienischen Ramazzini-Instituts, Fiorella Belpoggi, sagt im Gespräch mit Investigate Europe: „Es gibt keinen Beweis dafür, dass es einen Zusammenhang zwischen 5G und dem neuen Corona-Virus gibt. Es ist unangebracht, diese Gerüchte zu verbreiten.“ Dem stimmt auch der Molekularbiologe der Universität Helsinki, Dariusz Leszczyński, zu. „Einige Aktivisten behaupten, es sei bekannt, dass Exposition der elektromagnetische Felder (HF-EMF), einschließlich der 5-G-Strahlung, das Immunsystem der Menschen schwächen könnte. Das ist falsch.“ Wissenschaftler hätten in mehreren Studien untersucht, ob eine HF-EMF-Exposition und ein schwaches Immunsystem zusammenhängen, und keine Beweise gefunden. „Behauptungen, dass 5G das Immunsystem schwächt und so hilft, Covid-19 zu verbreiten, sind absolut falsch.“

Leszczyński fürchtet, dass die unbewiesenen Theorien dazu führen, dass legitime Fragen bezüglich der 5-G-Technologie diskreditiert werden könnten. Etwa Fragen dazu, wie sich die Strahlung auf die Gesundheit von Menschen auswirken könne. Denn während es leicht fällt, jede Mutmaßung über eine Verbindung zwischen der 5-G-Technologie und Covid-19 zu entkräften, ist es ungleich schwerer, eine eindeutige Antwort auf eine andere Befürchtung zu finden: Ist die 5-G-Technologie vollkommen sicher?

Unbekannte Folgen

Als Investigate Europe im vergangenen Jahr zu 5G recherchierte, stießen wir auf einen Fakt, der daran zweifeln lässt. Wir stellten fest, dass es kaum wissenschaftliche Studien dazu gibt, ob und wie sich die neuen Funkfrequenzen auf die Gesundheit der Menschen auswirken werden. „Wir wissen es einfach nicht“, sagt Leszczyński im Gespräch mit Investigate Europe. „Es existieren zu wenige Studien und die Industrie verweist darauf, dass die 5-G-Strahlung nur sehr wenig Energie übertrage und daher kein Problem darstelle.“

Die neue Frquenz folgt früheren Generationen wie 2G, 3G und 4G. Doch 5G ist mehr als ein Update. Die neue Technologie werde nur der Anfang sein einer Revolution, versprechen die Telekom-Konzerne. Zu der werde auch das sogenannte Internet der Dinge gehören, in dem alle Geräte online und miteinander verbunden sind. Autos könnten dann ohne Fahrer über die Straßen rollen und Ärzte könnten Patienten aus der Ferne operieren. In sogenannten Smart Cities wären alle Häuser miteinander verbunden, in denen Menschen dann Filme oder Songs mit ultra-schneller Geschwindigkeit geliefert bekommen.

Damit all dies passiert, muss für das 5-G-Netz auch auch der Millimeterwellenbereich des Frequenzspektrum genutzt werden. Dabei handelt es sich um Wellen, die nur wenig Energie übertragen und eine kurze Reichweite haben. Sie können einzeln gerichtet werden, können aber nicht durch Wände andere Objekte dringen, wie Bäume. Um diese Hindernisse zu umgehen, müssen sie einzeln von Basisstationen über kleine Antennen geleitet werden. Es sind diese kleinen, Feuermelder-ähnlichen Stationen sowie ihre Strahlen, die viele Menschen fürchten.

Bisher haben Wissenschaftler vor allem die Strahlung der 2-G- und 3-G-Technologien untersucht sowie deren Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Dabei entstanden Tausende Studien. Diese können Forscher nun, unmittelbar vor Beginn der 5-G-Ära, einsehen. Doch existieren unterschiedlichen Meinungen darüber, was diese Studien für den Einsatz der neuen Technologie bedeuten. Denn 5G ist neu und Studien dazu gibt es bisher kaum.

5G, ein Massenexperiment?

Viele europäische Regierungen vertrauen auf wissenschaftliche Gremien, die an einer umstrittenen Annahme festhalten. Demnach ist die einzig bewiesene gesundheitsschädliche Wirkung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern die Erwärmung des Gewebes. Deshalb legte die International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP) bereits 1998 einen Grenzwert fest. Die Gremien vertrauen bis heute darauf, dass es keine Gesundheitsrisiken geben werde, solange dieser Wert eingehalten werde.

Für Nutzer der 3-G- oder 4-G-Technologie dürfte es kaum möglich sein, den Grenzwert zu überschreiten. Denn dafür müssten sie sich unmittelbar vor einer Basisstation aufhalten. Und fünf Milliarden Smartphone-Nutzer könnten ein Beweis dafür sein, dass die Technologie ohne Nebenwirkungen funktioniert. Doch dem widersprechen weltweit viele Forscher.

In der Vergangenheit war meist die Telekommunikationsindustrie sowie das Militär, die über RF-EMF forschten. Früher arbeiteten an der Technologie fast ausschließlich Ingenieure. Heute diskutieren auch Physiker, Biologen und Epidemiologen mit. Und einige von ihnen argumentieren, dass die Mobilfunkstrahlung Menschen schädigen könne – auch unterhalb des Grenzwerts. Und zwar dann, wenn sie über viele Jahre hinweg gesendet werde.

„Signifikante Auswirkungen“

Die Mitglieder der australischen Oceania Radiofrequency Scientific Advisory Organization analysierte mehr als 2.000 wissenschaftliche Untersuchungen. In zwei von drei Studien lasen sie von „signifikanten biologischen oder gesundheitlichen Auswirkungen“. Die US-amerikanische Organisation Bioinitiative untersuchte ebenfalls eine Vielzahl von Studien, fast 1.800. Am Ende schrieben die Forscher in ihrem Bericht: „Die biologischen Effekte der Mobilfunktstrahlung verhindern, dass der Körper geschädigte DNA heilt und führen zu einer geringeren Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten.“ Die Liste möglicher Schäden kann erschrecken: Schlechte Spermienqualität, Autismus, Alzheimer, Hirnkrebs sowie Leukämie bei Kindern.

Doch die meisten europäischen Regierungen beachten die Berichte dieser kritischen Wissenschaftler kaum. Sie vertrauen der ICNIRP und weist Studien zurück, die gesundheitsschädliche Folgen mobiler Strahlung feststellen. „Es gibt viele Publikationen, die von unzureichender Qualität sind. Diese werden bei unserer Überprüfung nicht berücksichtigt“, sagte der damalige ICNIRP-Vorsitzende Eric van Rongen im Jahr 1998, als die Organisation ihre Richtlinien überarbeitete.

ICNIRP lehnt selbst eine der teuersten Studien auf dem Gebiet ab, die im November 2018 veröffentlicht worden war. An dieser hatten Forscher im Auftrag des US-Gesundheitsministeriums mehr als zehn Jahre lang gearbeitet. Die Wissenschaftler des „National Toxicology Program“ setzten rund 7.000 Ratten und Mäusen lebenslang für neun Stunden am Tag der Mobilfunkstrahlung aus. Ihre Ergebnisse ließen die Forscher von 15 externen Medizinern und Ingenieuren begutachtet. Auch deren Urteil fiel eindeutig aus. Demnach liege ein „klarer Beweis“ vor für die tumorerzeugende Wirkung der Hochfrequenzstrahlung bei Ratten. In Italien konnte das Ramazzini-Institut ähnliche Ergebnisse erzielen.

Die Ignoranz der ICNIRP ist so brisant, weil viele europäische Regierungen auf das Komitee hören, wenn sie entscheiden, ob und wie sie 5-G-Technologie einführen. Vor wenigen Monaten, im März dieses Jahres, aktualisierte ICNIRP nun seine Richtlinien. Darin tauchen nun die neuen höheren Frequenzen auf, die für 5G genutzt werden. Doch die Grundannahme bleibt: Es müsse verhindert werden, dass Gewebe erwärmt werde.

Es mangelt an Forschung

Es existiert nur wenig Forschung dazu, wie die höheren Frequenzen sich auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirken werden. Einige Wissenschaftler warnen, sie könnten Körpergewebe erwärmen. Einer von ihnen ist David Leszczyński. Einst arbeitete er für die finnische Strahlenschutzagentur. Während dieses Jobs kam er zu einer Erkenntnis, die sein Arbeitgeber nicht teilte. Die Strahlung von Mobiltelefon kann in Zellen eindringen, selbst wenn diese unter den Grenzwerten liegen.

Anders als die Strahlung der 2-, 3-, oder 4-G-Technologie dringt die 5-G-Strahlung nicht in den menschlichen Körper ein, sie endet an der Haut. „Das wird oft als vermeintliche Absicherung verwendet“, sagt Leszczyński. „Es ist nur die Haut. Die Strahlung dringt nicht in das Gehirn ein. Alles ist in Ordnung.“

Doch es sei nicht alles in Ordnung, sagt der finnische Forscher. „Die Haut ist unser größtes Organ. Sie besteht aus Zellen, die unsere Immunantwort regulieren.“ So könnte die Strahlung doch zu einem Problem werden. „Wenn wir die Immunantwort unserer Haut durcheinander bringen, verändern wir auch die Immunantwort unseres Körpers.“

Ist es als gefährlich, wenn wir unsere Haut der 5-G-Strahlung aussetzen? „Das wissen wir einfach nicht“, sagt Leszczyński. Er fordert vehement, dass mehr Studien durchgeführt werden müssen. „Es mangelt uns an Forschung über grundlegende Dinge. Das klingt einfach, ist aber teuer“, sagt er. Und vor allem die einflussreichen Telekommunikationskonzerne wollen das nicht.

Der Feststellung, dass mehr Studien notwendig seien, stimmt ICNIRPs van Rongen zu. „Es gibt noch immer eine Reihe von Unsicherheiten. So wissen wir zu wenig über den Zusammenhang von Smartphone-Nutzung und Hirntumoren, um Schlussfolgerungen zu stehen“, sagt van Rongen im Gespräch mit Investigate Europe. Das Gros der momentan laufenden Studien erforsche langfristige Effekte. Das Wissen, das benötigt werde. „So lange müssen wir mit den Informationen auskommen, die wir haben“, sagt van Rongen. „Aber wir brauchen definitiv mehr.“

Unterdessen verkündet ICNIRP weiter, es gebe keine Risiken. In einer Mitteilung heißt es, die neuen Richtlinien für die Strahlungsgrenzwerte „bieten einen verbesserten Schutz für höherfrequente 5-G-Strahlung und darüber hinaus.“ In dem Schreiben wir van Rongen zitiert, „Teile der Gesellschaft sind besorgt über die Sicherheit von 5G. Wir hoffen, dass unseren aktualisieren Richtlinien die Menschen beruhigen kann.“

Was tun, wenn Forschung fehlt

Wenn wissenschaftliche Daten keine umfassende Risikobewertung zulassen, können europäische Politiker einen speziellen Mechanismus nutzen, um ihre Bürger zu schützen, das sogenannte Vorsorgeprinzip. Es ist Teil des EU-Vertrags und erlaubt, wie es im Gesetz heißt, „eine schnelle Reaktion angesichts möglicher Gefahren für die Gesundheit von Menschen“.

Der Mechanismus sei für Politiker entwickelt worden, die sich leicht in wissenschaftlichen Debatten verlieren können, sagte der frühere Berater der Europäischen Umweltagentur EEA, David Gee im Gespräch mit Investigate Europe. Dabei sei es deren Job zu entscheiden, was getan werden soll und was nicht. „Politiker wollen oft auf Beweise warten, die über jeden Zweifel erhaben seien“, sagt Gee. Doch dann sei es meist zu spät. „Wenn die Beweise für einen Schaden vorliegen, ist der Schaden bereits geschehen.“

In den vergangenen Jahren haben EU-Politiker das Vorsorgeprinzip bereits häufig angewendet, etwa als sie einst verboten, Antibiotika in Tierfutter zu mischen. „Pfizer hat die EU-Kommission wegen dieses Verbots vor Gericht gebracht und argumentiert, die Beweise seien unzureichend“, sagte Gee. „Die Kommission hat gewonnen. Das Gericht sagte im Wesentlichen, dass dies der Zweck des Vorsorgeprinzips sei.“

Statt den Menschen dienen ICNIRPs Grenzwerte vor allem den Bedürfnissen der Telekommunikationsindustrie, sagte der finnische Forscher Dariusz Leszczyński. „Das Ziel der Industrie ist es, Grenzwerte festzulegen, die keine Menschen töten, aber garantieren, dass ihre Technologie eingesetzt werden kann.“

Dass die momentane Unsicherheit ein Grund sein könnte, um Vorsorgemaßnahmen zu treffen, sagt auch ICNIRPs Co-Vorstand Eric van Rongen. Das sei nicht die Aufgabe seiner Organisation. Dennoch würde ICNIRP seine Grenzwerte bereits sehr konservativ berechnen.

„Staatliche Behörden könnten zu dem Urteil kommen, dass die Unsicherheiten groß genug sind, und mögliche Folgen ernst genug, um weitere Vorsorgemaßnahmen zu treffen“, sagt van Rongen weiter. „Diese müssen aber nicht bedeuten, dass die Grenzwerte gesenkt werden.“

„Die nationalen Behörden könnten diese Unsicherheiten als gross genug und die möglichen Auswirkungen als ernst genug erachten, um weitere Vorsichtsmassnahmen zu ergreifen. Diese müssen nicht unbedingt eine Senkung der Expositionsgrenzwerte bedeuten“, so van Rongen.

Schweiz erhöht Grenzwerte

Doch während fast überall in Europa Regierungen zögern, wurden in der Schweiz längst Vorsorgemaßnahmen getroffen. Zu denen gehört ein Grenzwert für Strahlung, der weit unter dem der meisten EU-Staaten liegt. Das Schweizer Bundesamt für Umwelt warnte bereits im Jahr 2018 vor bisher unbekannten Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Elektrosmog, da künftig mehr elektromagnetische Felder durch Mobilfunktechnologie entstehen würden. Daraufhin begann eine Arbeitsgruppe das Thema im vergangenen Jahr zu untersuchen. Im November legten die ihren zehnseitigen Report vor. Darin konnten sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe nicht auf eine Empfehlung einigen. So weigerte sich das Schweizer Parlament wiederholt, die Grenzwerte für Strahlung zu lockern.

Unterdessen veröffentlichten zwei Forscher des Zürcher IT-Forschungsinstituts IT’IS eine Studie in dem Journal „Health Physics“, in der sie feststellten, dass Strahlung oberhalb von zehn Gigahertz die Haut erhitze und so Gewebeschäden verursachen könne.

Eine der Forscherinnen, Esra Neufeld, sagte Investigate Europe: „Einige bestreiten kategorisch, dass es thermische Effekte gibt. Andere sagen, dass die nichtthermischen Effekte sehr unterschätzt werden.“ Die Forschungsliteratur sei noch immer widersprüchlich. „Das Schlimme an 5G ist, dass es praktisch keine biologischen Experimente gibt, die zeigen, wie diese Strahlung tatsächlich auf die Haut wirkt.“

Das Schweizer Bundesamt für Umwelt dementiert, dass die IT’IS-Studie beeinflusst habe, wie das Schweizer Parlament über 5G entschieden habe. So teilte ein Sprecher des Bundesamtes auf Anfrage von Investigate Europe mit: „Die Verwendung von Millimeterwellen, Frequenzen über zehn Gigahertz, seien in der Schweiz derzeit nicht zugelassen.“

Da 5G jedoch teilweise von diese Frequenzen abhängt, hat dies die 5-G-Einführung verzögert. Bis Februar 2020 haben drei der 26 Schweizer Kantone und Gemeinden vorerst Moratorien für die 5-G-Technologie verhängt. „In Städten und Agglomerationen können nur etwa 2% der bestehenden Anlagen mit den für 5G benötigten Kapazitäten ausgebaut werden“, sagt der Bundesamtssprecher.

Unlängst, im April, teilte die Schweizer Regierung mit, dass sie ihre Sicherheitsstandards für 5G nicht lockern werde, um die Menschen vor nichtionisierender Strahlung zu schützen.